Elisabeth A. Schlegel
Bilder und Projekte
2026_Beyond Red
In meiner aktuellen Arbeit setze ich mich mit dem Ende des weiblichen Monatszyklus auseinander. Der Übergang von der roten zur schwarzen Frau eröffnet in einer patriarchal dominierten Welt einen Weg aus Abhängigkeiten und neuer ungeahnter Stärke. Die Philosophin Simon de Beauvoir nannte uns Frauen nach dem Wechsel das "dritte Geschlecht", von den Zwängen der Weiblichkeit befreit. Wir sind freigespielt, wieder frei zu spielen....
2025_Better be aware
In der Serie "Better be aware" arbeite ich mit den Themen Persönlichkeit, Identität und Gesichtsverlust. Als Symbol für die Auflösung des Ichs dient mir die weiße Maske.
2025_Du hast die Wahl!_Demokratie Leben
Projekteinreichung: Akademie der bildenden Künste Wien in Kooperation mit Gewista (nicht realisiert)
In meiner Arbeit setze ich mich mit Identitätsfragen und Grundwidersprüchen des Lebens auseinander. Grundwidersprüche, wie Jung und Alt, Frau und Mann, Individuum und Kollektiv, sowie Leben und Tod werfen essentielle Lebensfragen auf und sind Motor jeder demokratischen Gesellschaft. Jeder dieser Widersprüche birgt enormes Potential, um neue Wege außerhalb bestehender Konflikte zu finden. Teilhabe, Augenhöhe und Akzeptanz schaffen eine bunte und lebendige Gesellschaft!
2023 - 2025_Dunkel Strahlend
2022_Masken, Masken
Kooperation mit Dr. Rudolf Kapellner und der Wiener Schule für Bewusstsein.
Anhand von Maskenarbeit werden Fragen zu Persönlichkeit und Identität, ausgehend von der persönlichen Maske (= der Persona), sowie der Theatermaske bis hin zur transpersonalen Maske, welche in diesem Fall die persönliche Krafttiermaske ist, erforscht. In einem einwöchigen Maskentanzworkshop habe ich die TeilnehmerInnen angeleitet ihre Krafttiere in Trance zu finden, die Masken zu formen, zu gestalten und die Kraft des Tiergeistes ins Leben zu bringen.
2020_Auf-bruchstimmung Corona_Der Vordergrund ist rissig geworden
Stipendium der Kulturabteilung der Stadt Wien 2020
In diesem Projekt befasse ich mich mit Zerfallsprozessen in unserer Gesellschaft, die durch den plötzlichen Stillstand im 1. Corona Lockdown sichtbar wurden. Ausgangspunkt für meine Arbeit ist ein Konzept der Philosophin und feministischen Theologin Mary Daly (USA), weiterentwickelt durch den österr. Psychologen und Bewusstseinsforscher Dr. Rudolf Kapellner. Das Konzept beschreibt die dünne, aber dichte Oberfläche eines patriarchal erzeugten Vordergrunds und den dadurch schwer zu erreichenden, allumfassenden weiblichen Hintergrund. Der Hintergrund, den Daly als die eigentliche Quelle von Fülle, Kraft und Lebendigkeit bezeichnet, bleibt uns im Alltag durch den systemisch erzeugten Vordergrund verschlossen: Unser Bewusstsein wird dabei durch lebensfeindliche Kräfte, welche Daly in ihrer Literatur als „Dämonen des Vordergrunds“ bezeichnet, manipuliert und vom Eintauchen in den Hintergrund abgehalten. Dazu gehören permanente Ablenkung durch neue Techniken, Informationsflut, mediale Scheinwelten oder andere Surrogate, sowie Desinformationen oder patriarchale Umkehrungen von Tatsachen. Die Dämonen, wie z.B. die Amnesia (= die Abwesenheit von Erinnerung, das Vergessen), die Aphasia (= die Sprachlosigkeit, das Schweigen) oder die Apraxia (= die Handlungsunfähigkeit, die Ohnmacht), sorgen jeweils für einen spezifisch abgetrennten Zustand unseres Bewusstseins. In meiner Arbeit veranschauliche ich das Wirken des Konzepts nach Daly anhand von Corona und mache unsere Verantwortung für Zusammenhalt, Teilhabe und Erinnern sichtbar.
Zeitreise in Bildern
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