Mein Weg 

In Salzburg geboren und aufgewachsen, begeisterte ich mich schon früh für Kunst und Naturerlebnisse. Im Laufe der Schulzeit entdeckte ich meine Liebe zum Malen, die bis heute ein Teil von mir ist. Mein Studium absolvierte ich im Fachbereich Konservierung und Restaurierung an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Nach ersten Jahren der beruflichen Entwicklung in Österreich war ein mehrjähriger Auslandsaufenthalt am Los Angeles County Museum of Art, USA prägend für mich. Es war vor allem eine Zeit des Reisens und der persönlichen Entwicklung, ein Heraussteigen aus alten Mustern und ein Lernen von anderen Kulturen der Welt. Mein Blick hat sich dadurch stark erneuert. In den Jahren nach meiner Rückkehr habe ich begonnen mein berufliches Wirkfeld durch Lehrtätigkeiten und aktive Arbeit am Bewusstsein zu erweitern. Eine ergänzende Ausbildung in Kulturmanagement hat meinen Weg in die Selbstständigkeit bestärkt.


Kernkompetenzen:

Ausgehend von meinem Beruf als Gemälderestauratorin erforsche ich komplexe Wechselwirkungen zwischen Geist und Materie und setze mich viel mit Werten und Grenzen auseinander. Immer schon war es mir wichtig altes Wissen auszugraben und weiterzugeben. Es drängt mich dem Wesen einer Sache auf den Grund zu gehen, sowie die Grenzen des Bewusstseins hinauszuschieben, um Dinge vollständig zu erfassen und meine Wahrnehmung zu erweitern. In unserer digitalen, schnellebigen Zeit gehe ich dabei einer analogen Tätigkeit nach, die tiefgehende Konzentrationsfähigkeit von mir verlangt. 

Mit zunehmender Lebenserfahrung habe ich begonnen, mich nicht nur mit Material und Technik, sondern auch mit dem tieferen Wesen von Kunst und dem Bewusstsein der Menschen zu beschäftigen. Der Blick hinter die Oberfläche führte mich zu meiner eigenen Geschichte und den Schichten meiner Person. Vergleichbar zur Restaurierung von Gemälden setze ich mich hier mit Zerfallsprozessen des Ichs, sowie dem Wiederfinden in neuer Gestalt auseinander. Kunst ohne Verständnis von Body-Mind-States, den Grenzen des Bewusstseins und dem Wirken von individuellem wie kollektivem Schatten bleibt unbewusst und an der Oberfläche. Fast alle Künstlerinnen und Künstler schöpfen aus ihren verborgenen Seiten, denn im Schatten liegt die größte Quelle an Kreativität. Der Bewusstseinsraum Schatten dient in der Kunst als Mittel und Zweck zugleich. Durch die Verbindung von Kunst und Bewusstsein leite ich andere dabei an die eigene innere Wahrheit, aber auch ihre Wahrnehmung von Realität zu entdecken und zum Ausdruck zu bringen. Dies setzt ein Bedürfnis nach aufrechter Selbsteinschätzung voraus. 


Mein Wirkfeld:

Meine verschiedenartigen Zugänge zur Kunst ergänzen sich auf faszinierende Weise und fördern mein Verständnis über ihr Wesen. 

Als Gemälderestauratorin bin ich Kunst und Kultur erhaltend tätig. Dabei steht meine Person im Hintergrund ganz im Dienst an der Kunst. Ich setze mich mit der Entstehungsgeschichte eines Kunstwerkes, der Persona von Künstlerin oder Künstler und dem jeweiligen Zeitgeist auseinander. Das zeigt mir, mit welchem Bewusstsein und in welchem Zustand ein Kunstwerk geschaffen wurde und wofür. Um Prozesse der Veränderung bestmöglich managen zu können, braucht es nicht nur viel Erfahrung und ein fundiertes Fachwissen über Material, Maltechnik oder Zerfallsprozesse, sondern auch eine vertiefte Auseinandersetzung mit sozialen, kulturellen, ideologischen oder religiösen Kontexten, die die Geschichte eines Kunstwerkes prägen. Deren Werte bestimmen auch die Grenzen eines Kunstwerkes und meine integrative Arbeit als Restauratorin.

Beim Malen hingegen zeige ich meine Art die Welt wahr zu nehmen. Ich gebe meinem Eintauchen in die Welt neue Gestalt und trete damit durch meine Bilder sichtbar nach außen. Ich arbeite frei mit den Grenzen und Kontexten des menschlichen Bewusstseins. Wiederkehrende Themen sind dabei die intensive Beschäftigung mit Körper, Seele und Geist, Frau und Mann, Leben und Tod, sowie Persönlichkeit und Identität. Meine eigenen Bilder sind oft Ausdruck innerer Transformationsprozesse. 

Als zertifizierte Tranceleiterin führe ich nach einer Methode der Kulturanthropologin Dr. Felicitas Goodman anhand uralter Kunsttwerke, wie Höhlenmalereien oder Figuren aus Grabbeigaben, über die Grenzen des physischen Bewusstseins hinaus. Es handelt sich bei der Trance um einen veränderten und stark erhöhten Wachbewusstseinszustand. Dieser dient dazu, neue Sichtweisen zu gewinnen und fließenden Ausgleich zwischen der inneren Wahrhheit und der äußeren Welt zu schaffen. Der Zustand der Trance ist Quelle von Kraft und Inspiration.  


 





 

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